Public Climate Week 2026

Eine Woche Klimabildung für alle!

In der Woche vom 18. bis 22. Mai 2026 erwartet euch zum siebten Mal die Public Climate Week (vorherige Jahre Public Climate School) in Leipzig!

WAS?  Klimakrise, ihre gesellschaftlichen Auswirkungen und Lösungsmöglichkeiten.

WIE?  Viele Veranstaltungen: Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops, Lesungen, Musik und vieles mehr!

WO?  Überwiegend am Hauptcampus der Universität Leipzig.

Wie immer gilt: Alle Studierende, Lehrende und alle, die Interesse haben, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Mehr von uns, Students for Future Leipzig, findest du auf Instagram oder Telegram!

Wandel durch Bildung – Eine offene Uni für alle – Gemeinsam für`s Klima – Act Now!

*** wir arbeiten momentan am Programm und werden es sobald wie möglich hier veröffentlichen ***

Programmübersicht 2026

Montag, 18.05.2026

In dieser Sitzung der Vorlesung ‚Umweltpsychologie‘ werden zunächst Theorien und empirische Studien vorgestellt, die umweltrelevantes Handeln von Menschen als bewussten und zweckrationalen Entscheidungsprozess betrachten (insbesondere die Theorie geplanten Verhaltens). Tatsächlich können insbesondere selbstberichtete Wahrnehmungen zu persönlichen Kosten-/Nutzen-Aspekten, den Erwartungen wichtiger Anderer und der eigenen Fähigkeit, bestimmte Verhaltensweisen ausführen zu können, vorhersagen, ob sich Menschen umweltfreundlich oder -schädigend verhalten. Diese Modelle wurden insbesondere dafür kritisiert, dass automatisches, gewohnheitsbasiertes menschliches Handeln als Erklärung von Umweltverhalten ignorieren. Entsprechende Forschungen zum Einfluss von Gewohnheiten werden in der Vorlesung daher ebenfalls vorgestellt.

Dienstag, 19.05.2026

Der Umbau zu einer sozial-ökologischen Gesellschaft braucht Geld. Doch die Finanzindustrie verteidigt weiterhin kurzfristige Renditen aus fossilen Investitionen, spekuliert auf Lebensmittelpreise und lobbyiert gegen dringend nötige Regulierung. Was muss sich ändern, damit der Finanzsektor endlich den Menschen und dem Planeten dient – statt umgekehrt?

Mittwoch, 20.05.2026

Du möchtest nicht nur über die Klimakrise lernen, sondern auch etwas dagegen unternehmen? Lerne Leipziger Aktivismusgruppen kennen und werde aktiv!

Donnerstag, 21.05.2026

Die globale Klimakrise stellt uns vor enorme Herausforderungen. Die Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist unvermeidlich – doch sie wird teuer. Wer trägt die Kosten? Klar ist: Ohne einen fairen Beitrag von Superreichen und Großkonzernen wird die Transformation scheitern. Welche Rolle spielen Macht und Verteilung bei der Bewältigung dieser Herausforderungen – und welchen Beitrag kann die Steuerpolitik leisten, damit der Wandel gerecht gelingt?

Freitag, 22.05.2026

Wingenders (2021) multifaktoriales Sprachkonfliktmodell („multifactorial language conflict model“) unterscheidet vier verschiedene Typen von zwischenmenschlichen Konflikten, die mit Sprache zu tun haben. (a) Sprachen im Konflikt (durch Sprachkontakt, z.B. Anglizisierung), (b) Sprachen als Streitob-jekte (Versuche gelenkten Sprachwandels, z.B. Gendern), (b) Streit über Sprache(n) (Statuskämpfe, v.a. im Kontext von Nation building) und (d) Sprache des Streits (agressive Argumentation, Hatespeech). Während im Seminar der Ukrainekrieg im Zentrum steht, sehen wir uns in dieser Veranstaltung mediale Äußerungen an, die zum Typ (d) gehören und das Ziel haben, die aktivistische Klimabewegung zu schwächen. Als Leitfaden dient die „Persuasion Technique Taxonomy used in the Shared Task on the Dectection and Classification of Persuasion Techniques in Texts for Slavic Languages“ (https://bsnlp.cs.helsinki.fi/shared-task.html).