Students for Future – Halle an der Saale

Hochschulwahl 7. – 15. Dezember 2020

*** Aufruf zur Senatswahl und für eine nachhaltige Transformation der MLU ***
Wir – Students for Future – sind Teil des globalen Kampfes um Klimagerechtigkeit und machen uns deshalb stark für eine nachhaltige Gestaltung der Universität.

Think global – act local

Klimagerechtigkeit erfordert eine sozial-ökologische Transformation. Wir fordern die Universität Halle auf, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen und eine Vorreiterin in Klima- und Umweltfragen zu werden!

Es kandidieren….

Warum eine Students for Future Liste?

Die multiplen Umweltkrisen unserer Zeit erfordern dringendes Handeln. Dennoch finden Bemühungen, die notwendig wären, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten, nicht statt. So wurde von Seiten der Universität auf das Forderungspapier der Vollversammlung der Studierenden Ende 2019 unzureichend reagiert. Die Forderungspapier zeigt einen Weg auf, eine nachhaltige Universität zu erreichen! Leider wurden die geforderten Maßnahmen unzureichend umgesetzt, weshalb wir uns gezwungen sehen, eine Students for Future Liste für den Senat aufzustellen. Eine sozial-ökologisch Wende erfordert Beharrlichkeit, Nachdruck und den Einsatz, Verantwortungsträger*innen auch mal auf den Schlips zu treten – Dies wollen wir als Students for Future im Senat tun! Unsere Universität ist momentan nicht kompatibel mit dem 1,5°C Ziel. Wie sollen wir an einer Universität für eine Zukunft ausgebildet werden, die nicht ausreichend durch diese geschützt wird?


Nachdem der Lehrstuhl für Betriebliches Umweltmanagement, der ihren Kompetenzen nach die sozial-ökologischen Transformation der Universität vorantreiben könnte, geschlossen wurde, gibt es immerhin nun ein Nachhaltigkeitsbüro mit Frederik Bub als Projektkoordinator. Trotzdem zeigt sich hier das Grunddilemma unserer Universität in Sachen Nachhaltigkeit. Hinreichend die eigenen an der Universität vorhandenen Kompetenzen für eine sozial-ökologische Transformation zu nutzen, findet nicht statt: Zwei Schritte zurück, ein Schritt vor!

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frederik Bub und bedanken uns bei allen, die seine Stelle ermöglicht haben.
Auch studentische Initiativen wie z.B. das ASQ Nachhaltigkeit, zukunftsfähige Landwirtschaft und den AK Ökologie und Nachhaltigkeit des Sturas haben wichtigen Input erarbeitet und herausgebracht, dennoch erreicht die Mehrheit keine grundlegende Bildung in Bezug auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Vielmehr sollte die Universität die Klimaproblematik und die Bewältigung dieser Herausforderung als gemeinsame Aufgabe annehmen, um somit eine 1,5°C kompatible Uni zu ermöglichen.

Deshalb wollen wir als Students for Future eure Stimme in Sachen Nachhaltigkeit im universitären Senat sein und mit euch zusammenarbeiten –

Kommt auf uns zu und lasst uns gemeinsam einen Kipppunkt erreichen, um die Universität unwiederbringlich auf einen nachhaltigen Kurs zu bringen.

Die Verantwortung der Universität:

Wir setzen uns für die Anerkennung der Freiheit der Lehre ein, jedoch auch für ihre Grenzen, denn diese entbinden nicht von der Mitverantwortung für die Umwelt, da sie die lebensweltliche Grundlage für Freiheit in der Forschung und Lehre bildet. Die Freiheit der Lehre ist auch keine Freiheit von der Verpflichtung wissenschaftlich zu arbeiten. Gerade in Zeiten von Fake News besitzt hier die Universität eine besondere Verantwortung.

Zudem sollen ein besseres Verständnis der Zusammenhänge und klimarelevante Grundlagen für alle zugänglich sein. Deshalb fordern wir die Universität auf, studentisch-selbstorganisierte Lehre im Bereich Nachhaltigkeit auch finanziell zu unterstützen. Es darf nicht sein, dass etablierte Ringvorlesungen, welche wichtige Aufklärungsarbeit leisten (ASQ Zulawi, Nachhaltig) zum Teil auf Mittel des Studierendenrates und der Fakultätsräte zurückgreifen müssen. Studentisch selbstorganisierte Lehre ist eine wichtige Ergänzung der regulären Lehre und hat mehr als Schulterklopfen verdient.

Damit fordern wir eine Umstrukturierung der Lehre und Forschung in folgenden Punkten:

  • Studienbedingungen vor allem in Anbetracht der Corona-Situation verbessern und stabilisieren, sowie die Arbeitsbedingungen und die Finanzierung der Lehre weiterhin gewährleisten
  • Lehrangebote ausbauen, diese sichtbar und anrechenbar machen, z.B. Studiengänge mit klimarelevanten Aspekten stärken und ausbauen, statt Studiengänge zu schließen
  • Weiterbildung für Lehrende, Unterstützung bei Einbindung des Nachhaltigkeitsaspekts
  • finanzielle Unterstützung für studentisch-selbstorganisierte Lehre im Bereich Nachhaltigkeit
  • Förderung von Abschlussarbeiten die Nachhaltigkeit thematisieren (z.B. in Form eines Förderpreises)
  • konkrete Anreize für Mitarbeit in der Forschung für zukunftsfähige Konzepte und Nachhaltigkeit setzen
  • Vergabe von Professuren nach Nachhaltigkeitsaspekten
  • neben der normalen Evaluation eine anonyme, nicht weisungsbefugte peer-review der Lehrveranstaltungen von Fachkolleg*innen vorzunehmen
  • lösungsorientierte Klimaforschung als zentralen Zweig der Forschung an der MLU einrichten
  • Forschungsprojekte unter Berücksichtigung der fachspezifischen Anforderungen klimafreundlich durchführen
  • Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit in §2 Aufgaben der Grundordnung aufzunehmen

Um die Senkung der CO²-Emissionen bis hin zur Klimaneutralität zu erreichen, fordern wir:

  • eine CO²-Fußabdruckanalyse aller Fakultäten und Gebäuden und darauf basierend ein transparenter Plan mit terminierten und quantifizierten Zielen hin zur CO²-Neutralität
  • die Entwicklung eines Klimaschutzkonzepts, welches umsetzbare Maßnahmen und Richtlinien zu Energieverbrauch, Ressourcenverbrauch, Mobilität, Beschaffungen und Abfallverursachung festschreibt
  • weiterführend ein Umweltmanagementsystem, welches explizit Umweltparameter mit einschließt und optional ein Öko-Audit der Universität durchführt (z.B. EMAS)
  • die Kenntlichmachung von nachhaltigen Maßnahmen, sowie den Abbau bürokratischer Hürden der Umsetzung

Die Vorschläge im Detail findet ihr in unserem Forderungspapier: LINK


Die Klimaungerechtigkeit auf dieser Welt verursacht durch vielfältigste Formen der Unterdrückung. Ausbeutung und Diskriminierung.

Unser Kampf um Klimagerechtigkeit ist auch ein Kampf gegen jegliche Form von Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
Unser Kampf um Klimagerechtigkeit ist auch ein Kampf für vernünftige, gut bezahlte Arbeitsbedingungen und gegen Ausbeutung.Wir erwarten von allen Institutionen der MLU, gegen Diskriminierung vorzugehen.
Wir erwarten von der Universität die Schaffung gut bezahlter Arbeitsstellen – insbesondere eine Beendigung der Befristung von Arbeitsverträgen von Mitarbeiter*innen im Mittelbau. Viel zu viele gute und innovative Dozierenden wurden schon und werden noch auf Grund dieser Praxis zu einer Arbeit in anderen Bereichen als der Lehre getrieben. Dem muss ein Ende bereitet werden.

Wir setzen uns für mehr Transparenz und Kooperation mit der Studierendenschaft ein!
Kommt auf uns zu – Gemeinsam bekämpfen wir die Klimakrise!

The Planet we live on is under attack – Stand up fight back!

Students for Future

Wie kann ich mitmachen?

Öffentliches Plenum: jeden Donnerstag 18 Uhr [aktuell nur digital].
Aus aktuellem Anlass finden keine öffentlichen Plena statt. Da unsere Arbeit aber trotz Corona nicht stillsteht, könnt ihr uns gern schreiben. Wir fügen euch dann zu unseren digitalen Gruppen hinzu, in denen wir diskutieren und weitere Aktionen planen.

Kontakt: Ihr erreicht uns per Mail, auf unserer Facebook-Seite oder über die Plattform N.

Weitere Informationen findet ihr auf der Website der Ortsgruppe von Fridays for Future.

Das sind wir

Hier in Halle existieren wir seit dem Sommer 2019 und arbeiten auf verschiedenen Ebenen daran, die Themen Klimakrise, sozial-ökologische Transformation und Klimagerechtigkeit an der Uni und den Hochschulen auf die Tagesordnung zu setzen. Unsere erste große Aktion war die bundesweite Public Climate School, die im November 2019 stattfand. Mit über 50 Veranstaltungen und einer Vollversammlung gelang es uns, ein starkes Signal für die ökologische Verantwortung der Universität zu senden.

Seitdem haben wir uns weitere Ziele gesetzt, um weiter aktiv auf die Uni und den Lebensraum Einfluss zu nehmen. In verschiedenen Arbeitsgruppen wird sich zum Beispiel konkret mit den Strukturen der MLU im Dialog mit dem Rektorat auseinandergesetzt. Als Grundlage für die Gespräche dienen die bei der studentischen Vollversammlung verabschiedeten Forderungen an die Universität. Eine andere Arbeitsgruppe überlegt sich gemeinsam mit anderen Gruppen in Halle, wie es zu einem nachhaltigeren Mensabetrieb kommen kann. Die AG Inhalte, aka Lesekreis, tagt einmal die Woche, um die verschiedensten Texte im Themenfeld der Klimakrise, aber auch des Systemwandels auszudiskutieren. Die Gruppe befindet sich im steten Wandel und ist auch immer froh über neue Vorschläge und Inspirationen. Wenn du also Lust hast in einer der existierenden AGs mitzuarbeiten oder einfach mal im Plenum dabei zu sein und zu schauen, was man noch so starten kann, komm doch mal vorbei!

AG Struktur

Wir sind die AG Struktur und bei uns geht es darum, wie wir Klimagerechtigkeit möglichst klug in die Klimapolitik der MLU integrieren können. Wir arbeiten aktuell eng mit der Green Office Initiative zusammen und bereiten jetzt den ersten großen Runden Tisch „Nachhaltigkeit an der MLU“ vor. Der soll dann der Auftakt sein, um unsere Forderungen durchzusetzen und erstmals alle Akteure zusammenzusetzen, das beinhaltet Mitarbeitende, Professor*innen, Studierende, das Studierendenwerk, das Rektorat sowie das Kanzlerbüro. Als erster Schritt schwebt und vor, einen Eintrag in die Grundordnung und das Leitbild der Uni zu bewirken. Hier wollen wir Nachhaltigkeit als einen wichtigen Schwerpunkt und ein Hauptanliegen der Uni festschreiben.

AG Mensa

Wir sind die Mensa AG von Students for Future in Halle und wir beschäftigen uns damit, wie sich der Mensabetrieb nachhaltiger und klimagerechter gestalten lässt. Im Dialog mit dem Studierendenwerk und anderen halleschen Initiativen wollen dafür sorgen, dass einige Bereiche überdacht und umstrukturiert werden. Dabei ist bereits in Puncto Nachhaltigkeit in den Mensen einiges geschehen: die Regionalität und Saisonalität der Angebote wird diskutiert, es werden teilweise Bio-Produkte verarbeitet und es wächst die Nachfrage und schrittweise auch das Angebot an pflanzlichen Gerichten. Doch trotzdem gibt es noch viel Potential, das noch nicht ausgeschöpft ist! Wir planen einen Runden Tisch zur Mensa einzuberufen, um gemeinsam mit dem Studierendenwerk und Vertreter*innen der Studierendenschaft konkrete Schritte zu gehen. Von unserem Wissen ausgehend hoffen wir mit guten Argumenten konstruktiv einen Beitrag zur Umgestaltung des Mensabetriebs leisten zu können.

Lesekreis / AG Inhalt

Die AG Inhalte, aka Lesekreis, tagt einmal die Woche, um die verschiedensten Texte im Themenfeld der Klimakrise zu besprechen und unsere Postition als Aktivisti in der Welt zu dirkutieren. Von Wachstumskritik bis zu wissenschaftlichen Aktikeln zum Artensterben versuchen wir uns verschiedenste Themen zu erarbeiten, die dann in Form von Texten oder Input Vorträgen auch Einzug ins Plenum und Demoreden finden können. Der Lesekreis ist offen für alle Interessierte auch außerhalb der Students for Future Gruppe.

AG Bildung

Ziel der AG Bildung ist es, der Auseinandersetzung mit den von uns besetzten Themen einen größeren Radius zu geben.

Konkret wollen wir durch Informationen über Klimawandel, Nachhaltigkeit und sozial-ökologische Transformation einen Raum für Diskussionen an Bildungsstätten (wie zum Beispiel Schulen, einschlägige Festivals etc.) schaffen. Dazu erarbeiten wir zusammen mit verschieden Bildungsträgern und Bildungsprojekten entsprechende Materialen und Konzepte.

Zur Zeit gibt es in der AG Bildung viel Freiraum um Ideen umzusetzen, über Initiative freuen wir uns!

Rückblick…

Public Climate School 23. – 27. November 2020

Liebe Studierende,

zum dritten Mal wird in Deutschland die Public Climate School 3.0 ausgerufen. Online entsteht eine offene, digitale Hochschule für alle Menschen, die mehr zum Thema Klimagerechtigkeit lernen möchten.

Vom 23.11. bis zum 27.11. werden in ganz Deutschland kostenlos Vorträge und Seminare gehalten, um die Gesellschaft so gut wie möglich über die auf uns zukommenden Probleme der Erderwärmung aufzuklären. Der Gedanke dahinter ist, dass Klimaschutz im benötigten Umfang nur möglich ist, wenn alle Teile der Gesellschaft verstehen, warum die aktuelle Entwicklung derart gefährlich ist.

Eine Woche lang veranstalten Wissenschaftlerinnen und Experten aus verschiedensten Fachbereichen von morgens bis abends Vorträge, Diskussionen und Workshops. Aufgrund der Empfehlungen aus der Wissenschaft findet alles ausschließlich digital statt. Es ist keine Anmeldung notwendig, das gesamte Programm kann problemlos über den YouTube Kanal der Students For Future Deutschland mitverfolgt werden.

Während die Veranstaltungen vormittags für Schüler und Schülerinnen vorgesehen sind, werden im Laufe des Nachmittags zahlreiche verschiedene Themen behandelt, wie etwa ökologische Marktwirtschaft, Wetterphänomene, Landwirtschaft, CO₂ Neutralität, Religion, usw. Menschen jeden Alters sind aufgerufen, diese Chance wahrzunehmen und ihren Horizont zu erweitern.

Hier gelangt ihr zum Liveprogramm: Link.

Unter den Veranstaltungen wird auch ein Vortrag aus Halle vertreten sein. Im Rahmen der Vorlesung „Kulturwissenschaften Spanien/Lateinamerika“ gibt es Einblicke in das südamerikanische Konzept des „Buen Vivir“ (wörtlich übersetzt „Das gute Leben“). Diese Weltanschauung beschreibt unter anderem einen sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Lebensentwurf. Neben der Frage was genau sich hinter diesem Konzept verbirgt soll auch geklärt werden, welcher Beitrag damit für eine sozial-ökologische Transformation geleistet werden kann.

Bleibt gesund!

Beste Grüße
Students for Future Halle

Public Climate School 2019

Unser erstes großes Projekt war die Public Climate School. Das bunte Programm der Klimawoche vom 25. – 29. November umfasste neben Vorträgen und umgestalteten Vorlesungen auch Workshops und öffentliche Diskussionen an den Hochschulen der Stadt. Einer der Höhepunkte der Woche war die Vollversammlung der Studierenden der MLU am Mittwochabend. Dabei wurden nach einer langen Debatte diese Forderungen beschlossen. Diese wurden im Rahmen der Podiumsdiskussion einen Tag später an den Rektor der MLU übergeben. Den Abschluss der Woche bildete der Global Climate Strike am Freitag und eine Critical Mass Demo im Anschluss, bei denen die Themen der Woche in die Stadt Halle getragen wurden.

Public Climate School Digital 2020

Poesie und Artensterben

Abbildung: Auftaktveranstaltung auf dem Marktplatz zur Public Climate School 2020

„Die Belege sind unbestreitbar: Die Zerstörung der Artenvielfalt und der Ökosysteme hat ein Niveau erreicht, das unser Wohlergehen mindestens genauso bedroht wie der durch den Menschen verursachte Klimawandel.“ Robert Watson, Präsident des Weltbiodiversitätsrats IPBES im April 2019.

Spätestens seit dem letzten Jahr ist es klar, dass der Verlust von Biodiversität ein Problem ist, was nicht mehr nur noch Biologen angeht, sondern uns alle. Denn der Erhalt der Artenvielfalt ist die Grundlage für das Funktionieren der verschiedenen Ökosysteme der Erde – und funktionierende Ökosysteme bilden wiederum die Grundlage für das menschliche Leben.

Derzeit befinden wir uns auf dem Weg, genau diese Lebensgrundlage zu zerstören. Intensive Landwirtschaft, die Zerstörung von Lebensräumen und nicht zuletzt der Klimawandel bilden nur einige Aspekte eines größeren Zusammenhangs: Wir stehen vor dem sechsten großen Artensterben auf der Erde, und Grund dafür ist vor allem der Mensch – jedenfalls so, wie er aktuell mit dem Planeten umgeht.

Students For Future Halle macht auf dieses Problem aufmerksam und fordert die Politik auf, zu reagieren. Begonnen haben wir damit bei der diesjährigen Ausgabe der Public Climate School (PCS). Die PCS fand das erste Mal im November 2019 statt. Innerhalb von einer Woche gab es eine Vielzahl von Vorträgen und Workshops rund um das Thema Klimawandel. Im Mai 2020 stand nun die zweite Ausgabe der PCS an. Diesmal mussten zwar aufgrund der Pandemie alle Angebote digital stattfinden – dafür aber konnte man auch solche „besuchen“, die in anderen Städten organisiert wurden.

Bei der Veranstaltungen lag der Fokus auf dem Biodiversitätsverlust. Dazu fanden drei Vorträge statt: Lucie Baltz, selbst Student For Future und Biologiestudentin, gab Einblicke in die Grundlagen der Biodiversität und Tipps, wie jede*r selbst lokal etwas für die Biodiversität tun kann. Prof. Dr. Josef Settele, Mitglied im Weltbiodiversitätsrat, erklärte das Ausmaß und die Folgen des Artensterbens für den Menschen. Dr. Bartosz Bartkowski gab Einblicke in seine Arbeit, bei der er sich besonders mit den Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Biodiversität auseinandersetzt.

Die Links zu den Vorträgen und Folien findet ihr unten!

Außerdem fand zum Auftakt der PCS eine Aktion auf dem Marktplatz statt: Wir lasen Gedichte für ausgestorbene Tierarten vor – die aufgestellten Stuhlreihen waren symbolisch für diese Tiere reserviert.

Wir hoffen, mit den Veranstaltungen bei der PCS ein wenig dazu beigetragen zu haben, dass immer mehr Menschen und auch die Politik versteht, wie wichtig die Artenvielfalt für uns alle ist.

Vorträge

Lucie Baltz: „Biodiversität – Was ist das und warum ist sie so wichtig?“
Prof. Dr. Josef Settele: „Biodiversität und die Folgen eines globalen Biodiversitätsverlust für Ökosysteme und den Menschen“

Die Folien zu dem Vortrag von Prof. Dr. Josef Settle findet ihr hier.

Dr. Bartosz Bartkowski: „Vielfalt von Lösungen für vielfältige Landschaften: Landnutzungspolitik in Zeiten der Biodiversitätskrise“

Kontaktdaten…

Neben unserer E-Mail-Adresse (students@fff-halle.de) könnt ihr uns bei Facebook oder über die Plattform N kontaktieren.